Hartlik willkoomen

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Hartlik willkoomen in min plattdütschen Blog.

Düsse Blog schall vun min klütern mit Wull un aal de scheun´ Schoosen umto vertellen.
Mi is dat bannig hild, dat de Lüüt düsse scheune un oolde Sprook nich vergeten dohn.
... un wat ik noch seggen wull: Plattdüütsch is keen Dialekt nich, nee!!! Plattdüütsch is een Sprook met bannig veel Dialekts.

Jü wart hatlik inlaad, in min Blog to schriven - ook in Hochdütsch
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Herzlich willkommen in meinem plattdeutschen Blog.
Dieser Blog soll von meinem Werkeln mit Wolle und den schönen Dingen drum herum erzählen.
Mir ist es ein Anliegen, diese schöne alte Sprache nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
... und übrigens: Plattdeutsch ist kein Dialekt !!!, sondern eine Sprache mit vielen Dialekten.

Ihr seid herzlich eingeladen, in meinem Blog zu schreiben - auch in Hochdeutsch
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Samstag, 14. Juli 2012

Wichtel

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Bi Flinkhand hebbt wie mal wedder puckt.
Hüt köönt ik nu ennelk de Paket utpacken.

Min Wichtel-Mama NaMe hett för mi klüütert:
- een Borte mit Bloomen, weebt mit lüttsche Deels
- een Tischdeek mit Sommer-Bloomen
- Hann-Stulpen, naalbind´
- un sülvst maakt Schoko-Crossies

Heel veelen Dank för düsse wunnerbaarn Klüütereen.
Wenn nu al de Sommer buten nich kamen will - hier binnen bi mi is he nu :-)




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För min Wichtel-Göör Sunnie heff ich düsse Dingers klüütert:
- sülvst maakt Seep in een lütschen Büddel, naalbind
- een Dook, knütt
- een Tasch ut sülvstfarvt Stoff mit keltisch Knütten
- sülvst farvt Wull un een Spinnel ut Klei
- schottsch Botter-Kekse
- noch n beeten Schnookkraam 






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Bei Flinkhand haben wir mal wieder gewichtelt.
Heute konnten wir endlich die Pakete auspacken.

Meine Wichtel-Mama NaMe hat dieses hier für mich gewerkelt:
- eine brettchengewebte Borte mit Blumen
- eineTischdecke mit Sommerblumen
- nadelgebundene Handstulpen
- selbst gemachte Schoko-Crossies

Für mein Wichtelkind Sunnie habe ich diese Sachen gewerkelt:
- selbst gesiedete Seide in einem nadelgebundenen Beutel
- ein gestricktes Tuch
- eine Tasche aus selbstgefärbten Stoff mit keltischem Knoten
- selbst gefärbte Wolle mit einer Ton-Spindel
- schottische Butterkekse
- noch etwas Süßes
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Freitag, 6. Juli 2012

Opklaaren

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Ik mut opklaaren - un heff mi dorför nu een Blog inricht` .

Kiekt mal vorbi - da gifft dat jümmers wedder wat nieges.

Opklaaren
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Ich muß aufräumen - und habe mir dafür einen Blog eingerichtet.
Schaut mal vorbei - da gibt es immer wieder etwas Neues.
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Sonntag, 1. Juli 2012

Warvung

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Hier an düsse Stell will ik mal Warvung för een "Event" vun een leev Fründ vun mi maaken:
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hier möchte ich mal Werbung für eine VA eines lieben Freundes von mir machen:
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"Erlebnisausstellung zur Fischereigeschichte"

Zum Rahseglertreffen am 14.+15.07.2012 plane ich, eine nach Zeitepochen gestaffelte
Ausstellung zur Entwicklung der Fischerei vom Hochmittelalter über das
Spätmittelalter bis hin zur neuzeitlichen Fischerei am Beginn der
Industrialisierung des Fischerberufes zum Ende des 19. Jh.aufzubauen.

Der Garten hinter dem Holmer Fischerhaus Süderholmstr. 23 ( 24837 Schleswig) wird dazu in drei
Ausstellungsbereiche gegliedert.
1. Hochmittelalter bis zum Übergang zum Spätmittelalter um 1250
2. Spätmittelalter bis zm Beginn der frühen Neuzeit um 1500
3. Neuzeitliche Fischerei bis Ende des 19.Jh.

Neben der Ausstellung der typischen Fischereigeräte der entsprechenden
Zeitepochen habe ich Freunde eingeladen, welche weitere Handwerke zeigen.
Auch werden weitere Dinge aus dem häuslichen Bereich der jeweiligen
Zeitepochen wie z.B. nach zeitgenössischen Bildern rekonstruierte
Marktstände,Repliken von Haushaltsgeräten, Transportfässern, Kleinmöbeln
oder Küchengeräten ausgestellt.
Ein mittelalterlicher Einbaum aus meiner eigenen Fertigung und die 1:1 Kopie
eines  Fischerboot des 19.Jh .von der Flensburger  Museumswerft warten mit
zeitgenösischen Gerät zum Fischfang ausgerüstet, auf die Besucher.
Das Fischerboot aus dem 19.Jh., eine "Smakkejolle", ist mit 16 Fuß Länge das
kleinste seetaugliche Fischerboot der westlichen Ostsee und das kleinste 2-
mastige Fischereifahrzeug seiner Zeit.
Besucher können Seile mit einer rekonstruierten Kammradseilerbahn drehen,
sich selbst  im Netzmachen versuchen oder auch frisch gefangenen Fisch aus
einem mittelalterlichen Räucherofen kosten.
Das Räucherfischangebot besteht nur aus den Fischarten, welche in der
Geschichte Schleswigs auch in der Schlei gefangen wurden. Jeglicher
verkaufter Fisch stammt aus den Netzen von Holmer Fischern.
Selbstgedrehte Seile können zum Materialkostenpreis erworben werden.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist für alle Besucher kostenlos. Jedoch wird
um eine kleine Spende gebeten, welche zur Errichtung eines Bootshauses zur
schonenden Lagerung der ausgestellten Boote und einer weiteren geplanten
Replik eines Fischerbootes verwandt wird.

Historischer Fischer

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