Hartlik willkoomen

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Hartlik willkoomen in min plattdütschen Blog.

Düsse Blog schall vun min klütern mit Wull un aal de scheun´ Schoosen umto vertellen.
Mi is dat bannig hild, dat de Lüüt düsse scheune un oolde Sprook nich vergeten dohn.
... un wat ik noch seggen wull: Plattdüütsch is keen Dialekt nich, nee!!! Plattdüütsch is een Sprook met bannig veel Dialekts.

Jü wart hatlik inlaad, in min Blog to schriven - ook in Hochdütsch
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Herzlich willkommen in meinem plattdeutschen Blog.
Dieser Blog soll von meinem Werkeln mit Wolle und den schönen Dingen drum herum erzählen.
Mir ist es ein Anliegen, diese schöne alte Sprache nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
... und übrigens: Plattdeutsch ist kein Dialekt !!!, sondern eine Sprache mit vielen Dialekten.

Ihr seid herzlich eingeladen, in meinem Blog zu schreiben - auch in Hochdeutsch
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Donnerstag, 13. Februar 2014

Een Overträcker ward smuck maakt

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Jepp - ik heff een Övertrecker smuck maakt

1. So heff ik de goode Stück kriegen. Mit koort Fransen an de beeden koorten Sieden.

2.  Mit een Knüttnodel heff ik de Fransens lang maakt (veel Schöötfodens uttreckt)

3. Op de een Siet heff ik de Fransens smuck maakt

4. För de anner Siet heff ik een Keed mit lüttsche Deels optreckt, denn de Fransens schall´n inwebt warrn.

5. De eerst Stück is kloor

6. Un denn, een Morgen dennso dat hier: Min beeden Katten hebbt in de Nacht de Schuul-Dook stibitzt un hebbt mit de Keed speelt un aallens twei maakt. Man de heel Wark umsünst.

7. Also de al webt 50 cm wedder optreckt un aallens heel nie maakt. Een nie Keed un bavenan aallens nie webt.

8. De Weberee is nu kloor.

9. Un hier heff ik de Enn´n ook smuck maakt.

10. De Achtersiet vun de Övertrecker noch mit Fransens

11. Un hier heff ik de Fransens afschnieden.

12. De Voersiet

13. De kloor Övertrecker  (eenmal tosammenleggt)

14. Un hier vun de anner Siet.
Bruukt heff ik 12,2 Stunnen puur Waarktied - ohn de 3 Stunnen , de mi de beeden Katten inbrockt hebbt.
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Ja, ich habe einen Mantel schön gemacht.
1. So habe ich das gute Stück bekommen, mit kurzen Fransen an den kurzen Seiten.
2. Mit einer Stricknadel habe ich die Fransen lang gemacht (jede Menge Schußfaden herausgezogen)
3. Auf der einen Seite habe ich die Fransen schön gemacht
4. Für die andere Seite habe ich eine Brettchen-Web-Kette aufgezogen, denn hier sollen die Fransen eingewebt werden.
5. Das erste Stück ist geschafft
6. Und dann an einem Morgen das hier: Meine beiden Kater haben die Schutzdecke weggenommen und mit der Kette gespielt und dabei alles zerstört. Mann - die ganze Arbeit umsonst.
7. Also habe ich die bereits gewebten 50 cm wieder aufgemacht. Dann eine neue Kette und wieder alles neu gewebt.
8. Geschafft
9. Auch hier habe ich die Enden schön gemacht
10. Die Rückseite des Mantels noch mit den Fransen
11. Und hier habe ich die Fransen abgeschnitten
12. Die Vorderseite
13. Der fertige Mantel (einmal zusammengelegt)
14. Und hier von der anderen Seite
Gebraucht habe ich 12,2 Stunden reine Arbeitszeit - ohne die 3 Stunden, die mir die beiden Kater eingebrockt haben.
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Montag, 3. Februar 2014

Langeneß in Januormaand

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Wi hebbt hier een poor Daag free hebbt un sün fix av na Langeneß.

De Weer is koolt ween. 
Bannig koolt, dat de Water in min Schievenwischer infroorn is. So hett min Keerl av un an de Schiev mit Beer schier maakt un ik heff de Straat wedder seh´n könnt.

To de rechte Tied sün wi an de Fähr ween.

Avers de Wind hett de heel Water verpüüstert un so is de Fähr nich clock 17.35 fohr´n, man eers clock 21.

Wi heff Dusel hebbt - wi künnt gliex op de Fähr un dor is dat warm wehn un wi hebbt een hitten Schoklaad na de anner suupt.

De Fähr hett tón Anleggen dennso ook oernlich Anloop nehmen mööt - de Is is eenfach toveel ween. Dat hett dennso ook bannig rummst.

Op Langeneß ankoomen, sün wi ook gliex in de Puuch gahn.

De poor Daag op de Hallig sün koolt ween, Regn hebbt wi ook een halve Daag hett - un Sünn.

Eelke Daak bün ik buten wehn un heff een poor Billers maakt:











                                                          Infroorn Bülgen



                                                         Infroorn Bülgen

                                                          Infroorn Bülgen








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Wir haben ein paar Tage frei gehabt und sind spontan nach Langeneß gefahren.
Das Wetter war kalt. 
So kalt, daß das Wasser in der Scheibenwaschanlage eingefroren ist. So hat mein Mann ab und zu mit Bier die Scheibe wieder saubergewischt, so daß ich dann die Straße wieder sehen konnte.
Rechtzeitig waren wir an der Fähre.
Aber der Wind hat das ganze Wasser weggeblasen und so fuhr die Fähre nicht um 17.35 h, sondern erst um 21 Uhr.
Zum Glück durften wir aber gleich auf die Fähre und hatten es dort warm, und wir haben eine heiße Schokolade nach der anderen getrunken.
Zum Anlegen mußte die Fähre auch ordentlich Anlauf nehmen - es war einfach zuviel Eis da. Das hat dann auch mächtig gerummst.
Auf Langeneß sind wir dann auch gleich ins Bett gegangen.
Die paar Tage auf der Hallig sind kalt gewesen - Regen hatten wir auch einen halben Tag lang - und Sonne.
Jeden Tag war ich draußen und habe auch ein paar Bilder gemacht.
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Eingefrorene Wellen

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